Work 02/02/2022
Es ist Mittwoch...und mit Mittwoch ist diese Woche der Start in die Woche, zumindest für dieses Projekt, da ich mich heute dazu entschließe das Blogprojekt gegen beste Ratschläge umzusetzen.
Blinder Aktionismus?
Als Selbstständiger geht es mir manchmal ab, die alltägliche Arbeit zu revidieren, also das zu vermissen, bleiben wir mal auf beruflicher Ebene.
In Erinnerung an Zusammenfassungen aus der Universität... gelingt es mir einen Orientierungswert zu gewinnen...auch wenn Handgekritzelte Mitschriften längst out sind , Exzerpte des Stoffes sind vielleicht doch ähnlich hilfreich wie Exzerpte meines Lebens oder eines großen Teil meines Lebens nämlich der Arbeit.
Diese Woche habe ich Spätschicht... beim Radeln.
Ein wenig bin ich doch froh über den Umstand meinen Verdienst durchs Radfahren einzuheimsen, auch wenn jede Arbeit die mich vom Kreativen Arbeiten abhält eine Belastung ist, und sei es ein lästiger Arzttermin. Doch etwas gefällt mir daran, immerhin habe ich dort ein bischen weniger das Gefühl die Zeit totzuschlagen, auch wenn es eine Art Berufskrankheit ist von mir, genau das auf der Arbeit zu tun, ich bin also genau genommen ein Totschläger, beruflich, klingt ganz schön brutal. Wenn man das Radfahren denn Beruf nennen kann, Profirennfahrer ist ein Beruf - mittelmäßiger Bäcker ja aber ebenso. Ich konzentrierte ich mich für ein paar Sekunden auf meine Atmung eine ganze Minute würde ich nicht aushalten, auch gar nicht wollen, diesen ganzen Meditationshype habe ich nie verstanden.
Berufskrankheit - ... zumindest was meine bisherige Lohnarbeit in der Hauptsache angeht, aber davon bin wohl nicht nur ich betroffen. Damit meine ich jedwedige nicht-kreative Arbeit, um das nochmal klarzustellen, die ich in gewisser Weise als Zeitverschwendung erachte die Parameter können sich schließlich ständig verschieben. Der Gedanke beruhigt mich, ist allerdings auch keine bahnbrechende Erkenntnis.
Heute morgen bin ich mit bestem Wissen und Gewissen um 6.00 aufgestanden, nachdem ich gestern in Spätschicht radeln war. Leider erst um um 23.45 zu Hause. Dabei hatte ich schon ein paar Minuten eher Feierabend. Was ist effektiver? Eine viertel Stunde einsparen oder "ausradeln"?
Nun sitze ich tatsächlich bereits etwa eine halbe Stunde an dem Schreibprojekt. Zwei Stunden bleiben mir bis zu meinem Termin. Nach dem Aufstehen, habe ich mich eine Stunde als Social Media Manager betätigt, ohne selbst einen Post zu setzen, was auch gar nicht geplant war. Das ist natürlich nicht sehr lange. Aber die nächsten Aufgaben stehen an: Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch, Lektüre. Mit bleiben noch 1:50, am liebsten würde ich das Vorstellungsgespräch abblasen. Ich hoffe das Vorstellungsgespräch dauert nicht länger als 30 Minuten. 9.30-10.00. Dann würden mir noch 6h für die Arbeit bleiben. Würde es etwa 1,5 Stunden dauern, wären es nur noch 5, wovon ich mindestens eine halbe Stunde Mittagspause abziehen müsste. Die Zeit von 7.45 bis 9.10 werde ich leider für die Vorbereitung nutzen müssten, und mich dann einkleiden bzw. umkleiden. Hülft ja nichts.
Das Gespräch war um 9.30 und ging bis kurz nach 10. Hinterher war ich ein wenig aufgewühlt, war ich am Morgen noch so geordnet und hatten sich die letzten Wochen ein guter Rhythmus eingezogen. Ich las ein wenig am PC und aß schon bald ein frühes Mittag, da ich nur ein kleines Frühstück hatte, ich plötzlich einen Bärenhunger hatte, und vertiefte mich schließlich wieder in der Lektüre. Katharina rief mich an, kurze Zeit später und verwirrte mich komplett mit Ihrem Anruf. Gleichzeitig wollte ich mich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Um 12. sammelte ich mich wieder Homeoffice ist auch Office. Studieren... und noch eine Zeichnung auf den letzten Drücker, die mich nur halb zufriedenstellte, die ich aber halbwegs brauchbar fertigstellte, und somit mein Ziel erreichte ein Kommentar an jenem Tage zu zeichnen, ... bevor ich mich um 16.00 für die Arbeit vorbereitete. Trotzdessen die Wettervorhersage ankündigte es würde nicht vor 22 Uhr regnen, regnete es doch schon vorher. Nach 22 Uhr find es dann allerdings an zu Hageln, das war aber nachdem ich an einer Werbung für ein Zentrum für Hagelschäden bereits vorbeigefahren war. Hätte mir auch nicht viel gebracht. Ich hätte dort fragen können, ob ich einkehren dürfte, vielleicht.
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